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Das Hanse-Wissenschaftskolleg (HWK), ein Ort des Verstehens

Das HWK ist ein unabhängiges, international und interdisziplinär arbeitendes Wissenschaftskolleg. Anders als vergleichbare Kollegs verbindet es in seinen Schwerpunkten Meeres- und Klimaforschung, Neuro- und Kognitionswissenschaften, Sozialwissenschaften und Energieforschung theoretische Arbeit mit experimenteller Forschung.

In intellektuell vielfältiger Weise begegnen sich im HWK renommierte Vertreter der verschiedenen Wissenschaftskulturen in einer Atmosphäre von Offenheit und wechselseitiger Anerkennung. Der besondere Freiraum des Denkens in Verbindung mit ästhetischen Impulsen ermöglicht eine volle Entfaltung wissenschaftlicher Kreativität dieser Köpfe.

Durch die Arbeit des HWK und seine Bedeutung als wichtiges Bindeglied der regionalen Wissenslandschaft wird die Leistungsfähigkeit der vorhandenen Forschungsschwerpunkte in der Nordwestregion in hohem Maße verstärkt.

Ziele

1. Ein Ort der Vernetzung

Die allgemeine Zielsetzung des HWK besteht in der Stärkung der Nordwestregion als Wissenschaftsstandort. Zu diesem Zweck fördert das HWK eine Kooperation zwischen den regionalen Wissenschaftsinstitutionen und sorgt für eine Vernetzung zwischen den verschiedenen Wissenschaftskulturen, Politik und Wirtschaft.

2. Ein Ort der Wissenschaftsförderung

Das HWK hat die besondere Aufgabe, international anerkannte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu gewinnen, die sich über einen längeren Zeitraum hinweg mit einer spezifischen Thematik beschäftigen, sich dabei untereinander austauschen und vor allem mit den Wissenschaftseinrichtungen der Region kooperieren.
Dabei fördert das HWK insbesondere Nachwuchswissenschaftler und Nachwuchswissenschaftlerinnen und bietet ihnen in besonderer Weise die Möglichkeit eines transdisziplinären Dialogs.

3. Ein Ort des Verstehens

Vier thematische Schwerpunkte und interdisziplinäre Projekte bilden das besondere Profil des HWK:

  • Meeres- und Klimaforschung
  • Neuro- und Kognitionswissenschaften
  • Sozialwissenschaften
  • Energieforschung

Ein Austausch zwischen den in diesen Arbeitsbereichen ausgewiesenen Fellows, den regionalen Wissenschaftsinstitutionen und der Öffentlichkeit wird durch Workshops und Tagungen sowie Fellow Lectures, öffentlichen Vorträge und Podiumsdiskussionen erreicht. Neben der Arbeit an den eigenen Forschungsprojekten dient der Aufenthalt der Fellows genauso der intensiven Einbindung in die übergreifenden Themen des HWK. Drei dieser Themen, die derzeit paradigmatisch für das HWK stehen, sind aus dem Bereich der Neurowissenschaften das Thema „Kulturelle Intelligenz“, aus dem Bereich der Meeres- und Klimaforschung das Thema „Das Gedächtnis der Meere“ und aus dem Bereich der Sozialwissenschaften das Thema „Am Ende Vertrauen!?“.
Mit seinen Formen interdisziplinärer Arbeit nimmt das HWK einen bedeutenden Platz als Schalt- und Schnittstelle des Wissenstransfers ein.

4. Ein Ort intellektueller Unabhängigkeit

Als eine Institution intellektueller Unabhängigkeit steht das HWK für ein interkulturelles Klima von Akzeptanz, Toleranz und Offenheit. Dieses Selbstverständnis des HWK soll nicht zuletzt durch sein Engagement in Kunst und Kultur zum Ausdruck kommen.
So werden in seinen Räumlichkeiten Lesungen und Wechselausstellungen sowie andere Formen avancierter Kunst und Musik erprobt.
Für „Artists in Residence“ will das HWK Räume für Inspiration und Kontemplation schaffen. Ziel ist es dabei auch, konventionelle Grenzziehungen zwischen Wissenschaft und Kunst zu überwinden, um mit ungewöhnlichen Formen ästhetischer Erfahrung die wissenschaftliche Kreativität verstärkt zu fördern.

5. Unsere Verpflichtung: Ein Institute for Advanced Study

Qualifikation, persönliche und soziale Kompetenz, Professionalität im wissenschaftlichen und administrativen Management sowie Verantwortungsbereitschaft zeichnet die Führung und Mitarbeiter des HWK aus.
Die Förderung eines offenen Dialogs unterstützt die Bereitschaft, fachliche Qualifikationen und Auffassungen anderer zu respektieren.
Regelmäßige interne und externe Evaluationen dienen der kontinuierlichen Weiterentwicklung des Instituts, der Optimierung der Arbeitsprozesse und damit der Qualitätssicherung eines Institute for Advanced Study.

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Aktuelles

Zwei neue wissenschaftliche Referentinnen am HWK
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Summer School zur Analyse von Hirnfunktionsdaten
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Öffentliche Vorträge

Öffentlicher Vortrag im Hanse-Wissenschaftskolleg
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Öffentlicher Vortrag der Delmenhorster Universitätsgesellschaft e.V. in Zusammenarbeit mit dem HWK
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