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Meeres- und Klimaforschung

Die Meeres- und Klimaforschung befasst sich mit den Medien Wasser (in Gestalt der Ozeane) und Luft (der Atmosphäre) und ihren Wechselwirkungen. Werden diese Wechselwirkungen unter historischen Aspekten betrachtet, so geht es um die Rekonstruktion der Klimageschichte. Deren Ziel ist letztlich ein besseres Verständnis des aktuellen Klimageschehens und die Prognose, das heißt die Frage, welche Auswirkungen natürliche Prozesse (beispielsweise der Vulkanismus) in ihrem Zusammenspiel mit menschlichen Einflüssen (beispielweise der Eintrag von Treibhausgasen in die Atmosphäre) für das künftige Klima haben werden. Auch die Meeresforschung umfasst ein breites Spektrum von Forschungsrichtungen, die sich unter anderem mit dem Vorkommen und der Gewinnung mariner Ressourcen befassen (Meeresorganismen, Ölvorkommen in der See, metallische Rohstoffe usw.). Daneben schließt dieser Bereich das große Feld der marinen Mikrobiologie ein.

Die bisherige Arbeit des HWK in Zusammenwirken mit seinen akademischen Partnern in der Region erstreckte sich vor allem auf die folgenden Themen:

  • Genetik und Molekularbiologie mariner Organismen
  • marine Mikrobiologie
  • das Meer als Rohstoffquelle
  • die globalen marinen und atmosphärischen Kohlenstoffkreisläufe
  • Klimageschichte und Analyse von Bohrkernen aus dem Eis und vom Meeresgrund sowie weiterer Indikatoren
  • mathematische Modellierung klimatischer und mariner Prozesse
  • integriertes Küstenzonenmanagement als Brücke zu den Sozialwissenschaften

Gefördert werden vom HWK Gastaufenthalte ("Fellowships") von drei bis zehn Monaten und Workshops beziehungsweise Konferenzen. Regionale Kooperationspartner sind – neben den einschlägigen Universitätsinstituten – unter anderem folgende angesehene Einrichtungen:

  • das Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg)
  • das Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI, Bremerhaven)
  • das Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie (Bremen)
  • das DFG-Forschungszentrum Ozeanränder (Universität Bremen)

Nähere Auskünfte unter der E-Mail-Adresse:
dmeyerdierks[ at ]h-w-k.de

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